Tiden und Gezeiten



Was sind Gezeiten?

Die Gezeiten, die niederdeutsch auch als Tiden bezeichnet werden, geben das periodische Steigen und Fallen des Wasserspiegelns an.
Die Differenz zwischen Ebbe und Flut wird auch Tidenhub bezeichnet. Der Zwischenwert zwischen beiden Extremen wird Mittelwasser genannt.

Die Mond - Gezeiten

Die Gezeiten resultieren auf der Anziehungskraft des Mondes auf die Erde und ergehen aufgrund der Geschwindigkeit der Mondumkreisung alle 12 Stunden und 25 Minuten (somit ist die zeitliche Differenz zwischen Ebbe und Flut ca. 6 Stunden und 12 Minuten).
In gewisser Weise sind die Gezeiten ein Überschuß an Anziehungskraft. Dieser Effekt wird auch Zenitflut genannt.

Die Sonnen - Gezeiten

Es gibt auch durch die Sonnenanziehungskraft ausgelöste Gezeiten, nur sind diese nur einen Bruchteil so stark in ihren Auswirkungen auf das Meer wie die durch den Mond ausgelösten Gezeiten.

Die Summe beider Gezeiten

Allerdings kommt es bei Vollmond und Neumond zu einer Addition dieser Gezeitenkräfte, was zu einer Springflut führt. Genauso kommt es zu einer Subtraktion der Kräfte zu Halbmond. Dieser Effekt wird auch Nippflut genannt

Externe Verweise:

Wikipedia zum Thema Gezeiten


Die Gezeiten